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Sicherer unterwegs im Winter

Zwar herrschen in Deutschland noch milde Temperaturen, doch die kühlere Jahreszeit steht bevor. Für Autofahrer kann das vor allem eine zusätzliche Belastung und erhöhte Unfallgefahr durch rutschige oder vereiste Straßen bedeuten. Die Wahl einer entsprechenden winterlichen Bereifung ist somit unerlässlich. Mit der Blizzak Reihe liefert Bridgestone bereits jahrelang Winterreifen aus dem Premiumsegment. Das neuste Modell ist der LM001-Evo, der für sichereres Fahren unter allen Wetterbedingungen und besseren Komfort entwickelt wurde. Da Sicherheit bei Bridgestone oberste Priorität hat, stellt der Weltmarktführer der Reifen- und Gummibranche fünf Tipps für ein sichereres Autofahren im Winter vor.

Sicherer unterwegs im Winter 

Eine rutschige Fahrbahn, plötzlicher Schneefall oder vereiste Türen: Szenarien, durch die sich viele Menschen im Winter verunsichert fühlen. „Kälte und Schnee bedeuten nicht nur für Reifen eine starke Belastung. Auch Autofahrern setzt das Wetter oft zu. Damit alle entspannt und vor allem sicherer durch den Winter kommen, hat Bridgestone hilfreiche Tricks zusammengestellt“, sagt Sebastian Grimm, Produkt Manager von Bridgestone. 

1. Passende Bereifung 

Ein Winter kann nass, kalt, trocken, verschneit oder vereist sein – mit Bridgestone sind Autofahrer für viele dieser Szenarien gut gerüstet. Winterreifen verhelfen aufgrund ihrer speziellen Gummimischung zu einem besseren Grip: Im Unterschied zum Profil eines Sommerreifens hat die Winterversion Lamellen, die eine Verzahnung mit Schnee und Eis ermöglichen. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, seine Produkte stetig zu verbessern. „Der LM001-Evo bietet einen erhöhten Grip auf Schnee, optimierte Nasshaftung und Sicherheit auf Eis sowie Bestwerte im Bremsverhalten und Rollgeräusch.1 Das macht ihn zum optimalen Partner, um sicherer durch den Winter zu kommen“, erklärt Sebastian Grimm, Produkt Manager von Bridgestone. 

2. Profiltiefe beachten 

Eine geringere Profiltiefe bei Winterreifen kann bei Schnee dazu führen, dass sich Traktion und Grip deutlich verschlechtern und das Fahrzeug nicht nur einen verlängerten Bremsweg hat, sondern auch schneller die Bodenhaftung verliert. Das Gesetz sieht hierbei mindestens 1,6 Millimeter Profil vor, doch bereits unter vier Millimetern lassen die Wintereigenschaften der Reifen signifikant nach.2 Um die Tiefe zu testen, kann der bekannte 1-Euro-Münzen-Trick angewandt werden: Die Münze einfach am Rand des Reifens in das Profil halten. Wenn nur der goldene Ring der Münze verschwindet, ist das Reifenprofil mindestens drei Millimeter tief. 

3. Was tun bei Blitzeis? 

Viele Autofahrer kennen es: Von der einen auf die andere Sekunde kann die Fahrbahn spiegelglatt werden. Aber keine Panik, wenn ein paar Hinweise beachtet werden, kommen Autofahrer sicherer ans Ziel. „Wenn eine Vollbremsung erforderlich ist, schnell bremsen und dabei durchgängig auf der Bremse bleiben. Große oder ruckartige Lenkbewegungen können hier gefährlich sein und sind somit in jedem Fall zu vermeiden“, erklärt Sebastian Grimm. „Bei durchdrehenden Reifen sollten Fahrer vom Gas gehen. Bei Übersteuerung zusätzliche die Kupplung treten, um die Antriebskräfte von den Rädern zu nehmen“, so Grimm weiter. Wer sich schon im Vorfeld auf Blitzeis vorbereiten will, spielt solche Szenarien einmal theoretisch durch, um im Ernstfall optimal reagieren zu können. Helfen kann auch der neue Bridgestone Winterreifen Blizzak LM001-Evo. Der Neigungswinkel der 3-D-Lamellen bietet neben Grip auf nasser Fahrbahn auch mehr Kontaktfläche. Dies dient vor allem zum Aufbrechen des Wasserfilms und trägt zu einer sichereren Fahrt auf vereister Straße bei. 

4. Keine Panik bei Reifenpannen 

Rund 32 Prozent der deutschen Autofahrer können ihre Räder nicht selbstständig wechseln.3 In manchen Fällen lässt sich ein Radwechsel jedoch kaum vermeiden. Zunächst den sichereren Stand des Fahrzeugs überprüfen, danach das defekte Rad entfernen und bei der Montage des Ersatzrades die Schrauben bei angehobenem Fahrzeug zuerst mit der Hand anziehen. Das Auto herunterlassen und die Muttern mit dem Schlüssel gleichmäßig und richtig festziehen. Nach einer Befragung von Bridgestone führen 60 Prozent aller Deutschen ein Notrad im Auto mit sich – praktisch für eine Reifenpanne unterwegs. Es raubt jedoch Platz im Fahrzeug, erhöht das Gewicht und damit auch den Kraftstoffverbrauch. Weiterhin darf ein Notrad, welches wesentlich kleiner ist und auch nur eine bedingte Reichweite aufweist, nicht mit einem vollwertigen Ersatzrad verglichen werden. Autofahrer, die auf Bridgestone DriveGuard Reifen setzen, können sich einen gefährlichen Reifenwechsel am Straßenrand allerdings ersparen und müssen kein Notrad transportieren. Die Spezialreifen ermöglichen auch im Pannenfall eine Weiterfahrt von 80 km bei bis zu 80 km/h4. Damit lässt sich sicherer und bequem die nächste Werkstatt erreichen. DriveGuard kann bei fast allen Pkw mit Reifendruckkontrollsystem (RDKS5) montiert werden.6

5. Nützliche Alltagstricks 

Neben der entsprechenden Bereifung gibt es kleine Helfer, die für weniger Ärger und mehr Zeitersparnis sorgen. Niemand mag festgefrorene Scheibenwischer am Morgen. Deshalb einfach über Nacht von der Windschutzscheibe abheben und eine Frontscheibenabdeckung darunter klemmen. Ein weiteres, unbeliebtes Szenario ist das zugefrorene Schlüsselloch. Zum Enteisen etwas Hand-Desinfektionsmittel auf den Schlüssel geben, bevor das Auto entsperrt wird. Durch das Mittel wird das Eis schmelzen und somit ein Losfahren in kurzer Zeit ermöglichen. Bei durchdrehenden Reifen kann eine Hand voll Granulat vor bzw. unter jedem Reifen übrigens zu einer besserer Traktion verhelfen – nützliche Alltagstricks, die jedoch eine angepasste, winterliche Bereifung nicht ersetzen. 





1 TÜV SÜD Product Service GmbH Test Report 713101415, März 2017, Dimension: 195/65 R15 91T, Fahrzeug: VW Golf VII, Testgelände: ATP Papenburg (D), TÜV SÜD Product Service (D), Neubiberg (D), Arctic Falls (SE), (Test im Auftrag von Bridgestone, unveröffentlicht). Das Testergebnis stellen wir Ihnen auf Anfrage an benjamin.kolthoff@bridgestone.eu gern zur Verfügung.

2 ADAC, „Profiltiefe“, https://www.adac.de/infotestrat/reifen/rund_um_den_reifen/Profiltiefe.aspx

3 Von Bridgestone beauftragte Studie, durchgeführt von Profacts, 2015.

4 Mit den Bridgestone DriveGuard Reifen können Fahrer bis zu 80 km bei max. 80 km/h weiterfahren. Die Fahrstrecke nach einer Reifenpanne kann je nach Fahrzeugbeladung, Außentemperatur und Aktivierung des Reifendruckkontrollsystems (RDKS) sowie je nach Art und Schwere der jeweiligen Reifenpanne variieren. 

5 Laut ECE-Regelung Nr. 64 müssen seit 1.11.2012 alle neu homologierten Fahrzeuge und seit 1.11.2014 alle Neufahrzeuge mit solch einem Reifenluftdruckkontrollsystem ausgestattet sein. 

6 DriveGuard Reifen sind aktuell nicht für LKW verfügbar und können nur an Pkw mit Reifendruckkontrollsystem (RDKS) montiert werden.



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